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Ketten, die Zukunft erzwingend - 02

Was soll ich nur machen? Wie die Zeit kontrollieren? Am liebsten anhalten oder ganz schnell vorlaufen lassen, blitzschnell, sodass alles zu einem einzigen Farbenmischmasch verschwimmt.

Ich habe Angst. 

So ist es immer. Etwas Neues tut sich vor mir auf, man zwingt mich, direkt hineinzuspringen und alles zu akzeptieren, aber ich habe immer Angst. Obwohl ich es nicht zeige, nie zeige, die irrealen Gedanken beiseiteschiebe. 

Dabei wäre es nur für so kurze Zeit! Was ist schon dabei? 

Eben alles. Egal, wie kurz, wie lang, ob Stunden oder Sekunden, es wird immer da sein. Das Unbekannte. Ich muss es bekämpfen. Muss mich meinen Ängsten stellen. 

Wie grausam. 

Wie erbärmlich. War es nicht ich, die immer herausposaunt, sie will alles sehen, alles erleben, denn das Leben ist wunderbar, am liebsten eine Weltreise machen! 

Aber wenn ich ehrlich bin, kann ich sowas nicht. Wahrscheinlich würde ich sterben. 

Gut, übertrieben, aber ich würde mich schrecklich kompliziert aufführen. Würde ich meinen Ängsten nachgeben, was ich nicht tue. Und das ist die Grausamkeit gegen mich selbst. 

Ich werde gezwungen, zwinge mich selbst. Was ist der Unterschied? Einmal ins kalte Wasser springen und dann kommt schon wieder das Ende. Fünf Tage lang in einer fremden Stadt leben, in einem fremden Bett schlafen und fremde Menschen sehen, eine fremde Sprache hören - dann wieder zurück in die gewohnte Welt. Zurück. 

Wenn ich mich ganz fest an dieses Zurück klammere, werde ich es überleben. Muss es überleben. Nur fünf Tage. Nur. Fünf. Tage.

15.3.09 16:15
 


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