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Not me! - 09

At days like this I don't know what to do with myself ...

Ja, ich fühle mich wie eine Gefangene im eigenen Haus. Nicht einmal das trifft ganz zu, denn es ist nicht mein Haus. Nicht mein Zimmer. Nicht meine Familie. Nicht meine Geschwister, und nicht meine Gefühle. Ich bin leer, umgeben von einer leeren Hülle und leeren Gesichtern.
Leer ist die Welt, in der ich lebe, denn sie gehört nicht mir. Sie darf nicht mir gehören, denn sie wird mir wieder entrissen. Die Zeit läuft ab.

Wie gut ich mich an dieses schreckliche Gefühl der Enge am Beginn erinnere! Jetzt ist es weiter, viel weiter geworden, und ich drohe zu ertrinken in dieser leeren Weite! Blasen steigen hoch. Niemand ist hier.

Mein Problem ist: Ich liebe zu sehr.

Ich hasse es, meine Gefühle, mein Herz herzugeben für nichts - und wieder nichts - und wieder nichts - und wieder ... Wohin soll das führen? Wohin soll es mich bringen außer in Schmerz und Verzweiflung?

Sorrow, du hattest Recht. Gefühle sind nicht für diese Welt. Nur der Wille zählt. Vernunft, ein glasklarer Verstand. So scharf, dass man sich daran schneidet.

Aber ich kann das nicht. So sehr ich es immer versuche, ich lerne nicht dazu! Bin verflucht, immer wieder denselben, quälenden Schmerz zu ertragen!

Verflucht. Cursed.

Niemand kann mir helfen. Warum? Warum?

Warum fällt es mir so leicht, die warme, sanfte Einsamkeit hinter mir zu lassen für etwas, das nicht nach mir aussieht. Für etwas, das ich nicht bin. Masken, alles Masken, und doch sind sie so glücklich mit ihrem neuen Dasein.

Warum?

Ich kann nicht. Ich will nicht. Immer wieder verrate ich meine Freunde, mein Leben, mich selbst für eine andere Realität. Nach ein paar Wochen ist alles wieder dahin, und warum denke ich nicht daran!
Das bringt mich noch ans Ende. (Nicht dass ich nicht sowieso schon ziemlich schräg wäre - ha!) Ich spüre, ich kann das nicht. Und doch lebe ich noch.

Warum?

Warum? Warum? Warum? Warum? Warum?
Warum? Warum? Warum? Warum? Warum?
Für nichts. Nichts. Nichts.

Außer leere Erinnerungen. Ich weiß, das Echo wird mich ewig in meinen Träumen verfolgen. Alpträume, Wunschträume.
Und die Blumen vertrocknen langsam, verwesen und werden von Maden aufgefressen.

Auch das bin nicht ich. Was bedeuten mir Träume ...

Ich weiß. Ich muss durchhalten. Den Schmerz ertragen und Tränen trinken, Tinte versprühen, damit mir niemand zu nahe kommt. Meine Bilder sind stark. Ich werde, muss wiederstehen!

27.7.09 22:13
 


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